In der juristischen Fachzeitschrift Medizinrecht setzt sich der renommierte Verfassungsrechtler Prof. Rüdiger Zuck mit der öffentlichen Impfempfehlung für die Masernimpfung auseinander (Zuck 2017) und kommt zu für die STIKO und das RKI verheerenden juristischen Schlussfolgerungen:

... findet zumindest STIKO-Mitglied Prof. Dr. Dr. Sabine Wicker zusammen mit der IKK Südwest.

Das wissenschaftliche Projekt Leitlinienwatch, das die Transparenz medizinischer Leitlinien in Hinsicht auf etwaige Interessenkonflikte untersucht, hat dies auch für die Impfempfehlungen der STIKO getan - und es zeigt sich: da ist noch viel Luft nach oben.

Eine Impfung erfüllt aus juristischer Sicht – wie jede andere eingreifende ärztliche Maßnahme auch – zunächst einmal den Tatbestand einer Körperverletzung. Dies hat ein bis heute gültiges Grundsatzurteil des Reichsgerichtes im Jahre 1894 unzweideutig festgestellt.